Business & Kommunikation

7 Basis-Tipps für erfolgreiches Bloggen

Wer bloggt heute eigentlich nicht? Vom KMU bis zum Grosskonzern gehört Content Marketing – dabei steht im Mittelpunkt meist das Bloggen – für ihr relevantes Publikum inzwischen zum Alltag. Richtig eingesetzt ist das Verfassen von Beiträgen ein relativ einfaches Mittel, viele Menschen zu erreichen und auf dein Unternehmen aufmerksam zu machen, sie zu Fans und im besten Falle zu KundInnen machen. Doch häufig bleibt der Erfolg aus, weil es an der notwendigen Vorbereitung fehlt. 

Bevor du nun also einfach loslegst und dir nach wenigen Beiträgen irgendwie die Luft ausgeht, Beantworte für dich erst einmal folgende Fragen.

Kennst du deine Leserschaft?

Zielgruppenbestimmung, Persona-Definition – man mag es kaum noch hören. Dennoch ist dieser Schritt unerlässlich, wenn du nicht an deinem relevanten Publikum vorbei schreiben möchtest. Wie ticken die Personen, die für dein Business wichtig sind? Was für Fragen stellen sie? Womit wäre ihnen wirklich geholfen? Für welche Themen brennen sie? Wann lesen sie? Was für Kanäle nutzen sie? Welche Sprache/Tonalität spricht sie an? Nutze Marktforschung, Rückmeldungen von deinen Kunden und deiner Community, SEO-Analysetools und sonstige Erkenntnisse aus deiner täglichen Arbeit, um dies auf Papier zu bringen.

Kennst du deine Story? 

Menschen lieben Geschichten, auch im Geschäftskontext. Egal, ob du einfach informieren, etwas anpreisen, jemanden etwas beibringen möchtest – es ist wichtig, dass du dir bewusst bist, welche Geschichte du erzählst. So zieht diese sich wie ein roter Faden durch deine Kommunikation und verleiht dir eine unverwechselbare Identität. Was ist es also, was dein Unternehmen oder dein Produkt speziell macht? Gab es dramatische Wendungen bei der Entstehung? Und wie kam es zum Happy End? Womit kannst du Emotionen wecken? Traue dich ruhig, mit der grossen Kelle anzurühren – Hauptsache, du bleibst authentisch und glaubwürdig.


Ist dir dein Ziel und deine Kernbotschaft bewusst? 

Bevor du in die Tasten haust, halte kurz inne, um dir zu überlegen, was du bei deinem Publikum mit dem Beitrag erreichen möchtest. Willst du die Personen einfach auf etwas aufmerksam machen? Oder sie zu einer bestimmten Handlung bewegen? Im gleichen Schritt macht es oft Sinn, die Kernaussage herauszuarbeiten: Welche Hauptbotschaft willst du eigentlich vermitteln? Dann ranke deine Geschichte um diesen Aspekt. Du wirst nie jede Seite einer Sache in einem Beitrag beleuchten können. Das verwirrt und verwässert. Wenn dich das verrückt macht, weise darauf hin, dass es noch weitere Punkte zu beleuchten gäbe, du dich jedoch bewusst auf einen Aspekt fokussierst. 

Hast du die Sprache im Griff?

Auch wenn ich zugeben muss, dass dieser Beitrag von niemandem gegengelesen wurde: Eine korrekte Sprache ist das A und O eines guten Blogbeitrags. “Man versteht es ja” ist keine Strategie und kann sich rächen, weil der Inhalt – sei er noch so kompetent  – oft nicht mehr so wahrgenommen wird, wie man sich das gewünscht hätte. 

Bloss kein Keywordbingo

Wenn du dir schon die Mühe machst, informativen und ansprechenden Content zu produzieren, wäre es auch schön, wenn jemand diesen liest, nicht wahr? Es lohnt sich also dafür zu sorgen, dass man für sein Zielpublikum auf Google in den höheren Rängen erscheint. Das SEO muss ja nicht auf Agenturniveau sein, aber eine kurze Keyword-Recherche mit Gratistools kann schon sehr hilfreich sein.

Vorsicht: Nicht den ganzen Text in ein Keyword-Bingo verwandeln. Platziere die wichtigsten Keywords sinnvoll (!) in den Überschriften. Prio eins hat immer noch, dass der Text einen echten Nutzen stiftet. Kennst du diese seltsam umständlichen Texte und holprigen Titel? Genau – da hat jemand Keyword-Bingo gespielt. Helfen tut das nicht. 


Denkst du an die Leserlichkeit?

Niemand mag eine “Wall of text”. Gib deinem Beitrag Struktur, sei es mit Überschriften, Zwischentiteln, Bildern, Infografiken und viel Weissraum. Google mag das auch. 🙂


Kannst du den Inhalt weiterverwerten?

Eigentlich schade, wenn die Inhalte “bloss” für einen Beitrag reichen. Überlege dir, ob du diesen noch in anderer Form anbieten kannst, etwa als Social Media-Posts, Video, als PDF zum Download (hier kann man auch schön neue Kontakte – Leads –  generieren). Oder kannst du die Inhalte weiterentwickeln und eine Themen-Serie daraus zaubern? So gewinnt man Zeit und Momentum, weil man nicht immer alles wieder von Neuem andenken muss. 


Es gibt noch viel mehr zu sagen

Natürlich ist die Liste nicht abschliessend und hat bewusst Aspekte wie Themen- und Ressourcenplanung ganz ausser Acht gelassen, da diese Punkte eigene Beiträge verdienen. Doch wenn man sich an diese Grundregeln hält, ist man schon sehr gut mit dabei.


Hast du Fragen zu Content Marketing, Blogging und Storytelling? Bauchst du Unterstützung beim Finden des Roten Faden in deiner Geschichte? Benötigst du Hilfe beim Texten? Dann nimm gerne Kontakt mit mir auf!

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