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Du möchtest endlich regelmässig auf Social Media oder deinem Blog posten, eine coole Community aufbauen und daraus Kund*innen für dich gewinnen? Aber die Ideen wollen einfach nicht kommen? Es gibt viele Wege, die aus dieser Blockade führen. Einer davon ist der Messaging-Prozess. 

Lieber Video als Lesen? Voilà.

Warum fallen dir bloss keine Content-Ideen ein?

Spoiler-Alert: Du bist nicht unkreativ. Und du bist auch nicht langweilig! 

Der Grund ist eher, dass Selbstständige oft einfach mal loslegen (was ich persönlich gut finde, Perfektionismus ist nie gut) und sich ihrer Mission, Vision und dem Nutzen ihres Angebots gar nicht bewusst sind. Das ist nicht schlimm, denn meine Haltung ist: Lieber beginnen, als seinem Perfektionismus zu unterliegen (davon kann ich mehrere Liedchen singen!)

Dank dem folgenden Prozess kannst du dir diese Punkte klar machen und daraus viele Ideen für Posts ableiten. 

 

Der Messaging-Prozess: Content-Ideen in 4 Schritten

 

1. Dein individuelles Statement definieren

Im Grunde geht es hier um deine Positionierung. Frage dich: Was ist deine Mission? Was sind deine Werte? Womit hilfst du deinen Klient*innen/Kund*innen weiter? Wie bereicherst du das Leben deiner Kund*innen, was haben sie davon?

Versuche, diese Erkenntnisse als Statement zu verfassen. Dieses soll künftig in all deiner Kommunikation mitschwingen. Denn es ist das, wofür du in deinem Business jeden Tag aufstehst. 

In meinem Falle klingt  das folgendermassen: 

Ich helfe Selbständigen dabei, fokussiert, mit Überzeugung und Gelassenheit ihr Angebot erfolgreich zu vermarkten, ohne dass sie die ganze Zeit online sein und jeden Marketingtrend mitmachen müssen 

 

2. Fragen und Herausforderungen deiner (potenziellen) Kund*innen 

Hier geht es darum, dich in deine Kund*innen zu versetzen und folgendes aufzulisten:

Was für Herausforderungen haben sie? Welche Probleme müssen sie aus ihrer Sicht gelöst werden? Was stellen sie wohl für Fragen um das Thema? 

Wenn du das detailliert auflistest, dann wirst du nur schon von diesen Punkten Ideen für Posts ableiten können. 

Hier merkst du vielleicht, dass du noch nicht genug über deine Zielgruppe weisst. No worries: Dann macht es Sinn, ein bisschen Zeit zu investieren, mehr über diese Personen herauszufinden, indem du ein paar deiner Kund*innen interviewest oder in deinem Bereich hinhörst, was die Menschen so beschäftigt. (z.B auf Social Media). Mehr dazu in einem anderen Post in naher Zukunft. 

 

3. Deine Haltung & Philosophie klären

Frage dich hier, wofür du in deiner täglichen Arbeit stehst, und wofür nicht (oder besser: was gar nicht geht)

Ein  Beispiel aus meinem Business: Ich stehe für Marketing, das zu den individuellen Bedürfnissen meiner Klient*in passt und einfach umsetzbar ist und ich bin gegen komplizierte, seitenlange Konzepte, die am Schluss nichts nützen und in der Schublade landen. 

 Dies beeinflusst insbesondere, auf welche Themen du den Fokus legst und wie du kommunizierst. 

 

4 Relevante Themenbereiche festhalten und Ideen ableiten

Aus den Informationen, die du mit dem Messaging-Prozess gesammelt hast, kannst du nun herauslesen, welche Themen für deine Community und potenzielle Kund*innen relevant sind. Schreib die Themenbereiche auf und überlege dir daraus folgernd erste, konkrete Ideen für Beiträge, Videos oder Social Media Posts. Halte das alles in einer Form fest, die für dich stimmt. Das kann ein Mindmap sein, eine Excel-Liste, Trello (Mein Favorit) oder Handnotizen. 

Zugegeben, das alles braucht ein wenig Anlauf – doch was du hier an Zeit investierst, wirst du danach doppelt und dreifach zurückbekommen – versprochen!

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